Abmahnung wegen Filesharing – Was nun?

Mit Filesharing Abmahnungen ist nicht zu spaßen. Ein falscher Klick im Netz und einige Tage später liegt das Abmahnschreiben einer Rechtsanwaltskanzlei in der Post. Jetzt heißt es einen kühlen Kopf bewahren und auf keinen Fall vorschnell handeln.

Vorgefertigte Unterlassungserklärungen auf keinen Fall unterschreiben
Oftmals liegt dem Schreiben eine fertige Unterlassungserklärung bei. Diese gilt als Schuldeingeständnis und man verpflichtet sich die geforderten Beträge zu zahlen. Deswegen sollte man die Unterlassungserklärung auf keinen Fall unterschreiben, sondern sie erst mal modifizieren. Hierfür gibt es zahlreiche Anleitungen im Internet. Oftmals sind diese allerdings ungenau oder juristisch fragwürdig.

Im Zweifelsfall anwaltlichen Rat einholen
Hilfe bei Filesharing Abmahnungen bietet auch der Fachanwalt. Ein Beratungsgespräch kostet cirka 50 €, mit Rechtsschutzversicherung ist es sogar kostenlos. Der Rechtsanwalt kann die Unterlassungserklärung juristisch korrekt umschreiben und so die Schadenssumme erheblich reduzieren. Viele Abmahnfirmen melden sich sogar nie wieder, wenn ihnen eine abgeänderte Unterlassungserklärung zurückgeschickt wird. Damit erlöschen dann alle Forderungen.

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